NACHTS

Maria Hesselbach

Liedtext

Sie steht morgens auf,

wirkt ausgeruht und kräftig,

hält sich den ganzen Tag über beschäftigt.

Wenn die Angst sie überkommt,

ist sie stark, reißt sich zusammen,

es muss weitergeh'n, viel Zeit ist schon vergangen.

Wenn man sie sieht, mit ihrem Lächeln im Gesicht,

könnt' man meinen, sie wär' glücklich,

doch die Wahrheit zeigt sie nicht.

Denn nachts, da liegt sie wach und fühlt sich leer.

Die Einsamkeit umfängt sie, das Leben ist so schwer.

Seit er nicht mehr bei ihr ist, zählt weder Zeit noch Raum.

Wann nur endet dieser böse Traum?

Sie haben hart gekämpft

und am Ende doch verlor'n.

Den Eissturm überlebt und doch erfror'n.

Sie kämpften Seit' an Seite,

bezwungen Schlacht um Schlacht,

und doch ist es sie, die nun alleine wacht.

Wenn man sie sieht, mit ihrem Lächeln im Gesicht,

könnt' man meinen, sie wär' glücklich,

doch die Wahrheit zeigt sie nicht.

Denn nachts, da liegt sie wach und fühlt sich leer.

Die Einsamkeit umfängt sie, das Leben ist so schwer.

Seit er nicht mehr bei ihr ist, zählt weder Zeit noch Raum.

Wann nur endet dieser böse Traum?

Und nachts so allein wünscht sie sich,

könnt ich doch nur noch mal bei ihm sein,

nur noch einmal, ein einziges Mal,

ein Lächeln, ein Wort, ein Kuss,

nur noch einmal...

Und nachts, da liegt sie wach und fühlt sich leer.

Die Einsamkeit umfängt sie, das Leben ist so schwer.

Seit er nicht mehr bei ihr ist, zählt weder Zeit noch Raum.

Wann nur endet dieser böse Traum?